Ludwigshafen: Corona-Krise macht BASF zu schaffen – Gewinn geht im ersten Quartal um sechs Prozent zurück

Der Ludwigshafener Chemiekonzern BASF verdiente im ersten Quartal wegen der Auswirkungen der Corona-Pandemie weniger. Der Gewinn ging nach Angaben des Unternehmens um 6 Prozent auf 1,6 Milliarden Euro zurück. Die BASF führt den Rückgang vor allem auf eine geringere Nachfrage bei Produkten für die Kunststoff- und Automobilindustrie zurück. Der Umsatz der BASF-Gruppe stieg danke höherer Mengen um 7 Prozent auf 16,75 Milliarden Euro. Den im Februar verkündeten Ausblick für das laufende Geschäftsjahr nahm die BASF zurück. Man werde derzeit keine Prognose abgeben, aber die ursprüngliche Umsatz- und Ergebnisentwicklung werde nicht zu erreichen sein, hieß es. Zunächst kalkulierte der Konzern mit Erlösen von 60 bis 63 Milliarden Euro und einem bereinigten Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) von 4,2 bis 4,8 Milliarden Euro. (mho/dpa)