Ludwigshafen: Ermittlungen nach Mädchenmord – Verdächtiger schweigt – Staatsanwaltschaft: Verdeckungstat nach sexuellem Kontakt

Bei dem Ludwigshafener Mädchenmord handelt es sich um eine Sexualstraftat. Das bestätigte die Staatsanwaltschaft Frankenthal auf RNF-Anfrage. Ein 17-Jähriger steht im Verdacht, das gleichaltrige Mädchen Mitte März am Ludwigshafener Willersinnweiher erwürgt zu haben. Zuvor sei es laut Staatsanwaltschaft zu einem sexuellen Kontakt gekommen. Nähere Angaben dazu macht die Behörde aus ermittlungstaktischen Gründen nicht. Der mutmaßliche Täter schweigt bislang zu den Vorwürfen. Er räumte allerdings ein, das Opfer gekannt zu haben. Laut Staatsanwaltschaft hatten die beiden 17-Jährigen eine Beziehung von wenigen Tagen. Derzeit seien die Ermittler mit der Spurenauswertung und Zeugenbefragungen befasst. (mho)