Ludwigshafen: Erstmals Corona-Mutante nachgewiesen – Patient kommt aus sozialer Einrichtung mit 157 Bewohnern – 15-Kilometer-Regel soll in Kraft treten

Erstmals wurde in Ludwigshafen eine Mutante des Corona-Virus nachgewiesen – ausgerechnet in einer sozialen Einrichtung mit 157 Bewohnenrn. In einer kurzfristig einberufenen Videokonferenz teilte Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck mit, dass die 15-Kilometer-Beschränkung rund um die Stadt in die Corona-Allgemeinverfügung aufgenommen werden soll, um die Ausbreitung des hoch ansteckenden Virus-Typs zu verhindern. Der betroffene Patient war bereits im vergangenen Jahr an Corona erkrankt. Als er nun wegen Bauchschmerzen im Klinikum behandelt wurde, stellten die Ärzte die covid-19-Mutante fest. Um welche Art es sich handelt, steht noch nicht fest. Die Stadt stellte die soziale Einrichtung unter Quarantäne. Alle Bewohner würden morgen einem Massentest unterzogen. Mit den Ergebnissen werde morgen abend gerechnet, heisst es. (mho)