Ludwigshafen: Festival des Deutschen Films eröffnet

Mit der Komödie „Wer hat eigentlich die Liebe erfunden?“ von Kerstin Polte ist gestern abend das 14.
Festival des deutschen Films in Ludwigshafen eröffnet worden. Unter den Besuchern in den beiden ausverkauften Kinozelten auf der Parkinsel waren auch Schauspielerin Meret Becker und  Landeskulturminister Konrad Wolf (SPD). Bis zum 9. September werden mehr als 100 000 Zuschauer erwartet. Damit gilt das Festival in Deutschland als das Besucherstärkste nach der Berlinale. Für den mit 20 000 Euro dotierten Filmkunstpreis sind 13 Produktionen nominiert. Den undotierten Preis für Schauspielkunst erhält am kommenden Samstag, 25. August, die 67jährige Schauspielerin Iris Berben.  Das Festival-Budget von 1,8 Millionen Euro finanziert sich zu 71 Prozent über Kartenverkauf und Gastronomie und zu 29 Prozent über Zuschüsse von Land, Stadt und Sponsoren. Insgesamt werden in diesem Jahr in drei Zelten 78 Streifen gezeigt. Neu eingeführt wurde die Reihe „Salon – Internationaler Film“. Dort sind auch Produktionen zu sehen, die nicht aus dem engeren deutschen Kulturraum stammen. Angesichts zunehmender Fremdenfeindlichkeit wolle man nicht als „deutsches Filmfestival“ missverstanden werden, meinte Kötz zur Begründung dieser Festival-Premiere. (mho/dpa)