Ludwigshafen: Festival „Offene Welt“ beginnt

Mit der Deutschlandpremiere des Stücks „Aleksandra Zec“ von Oliver Frljic wird heute in Ludwigshafen die erste Ausgabe des Festivals „Offene Welt“ eröffnet. In dem auf Kroatisch aufgeführten Stück geht es um den Mord an einer Familie während des Jugoslawienkrieges. Bis 3. März befasst sich das Festival in Stücken und Konzerten mit den Gründen von Flucht und Aufbruch und ihren Folgen. Das von Tilman Gersch geleitete Theater im Pfalzbau präsentiert in Zusammenarbeit mit zahlreichen Gastensembles Stücke, Konzerte und Mitmachtheater rund um Menschen, die ihre Heimat verließen – und um das, was ihnen widerfuhr. Das Programm reicht von Elfriede Jelineks Stück „Das schweigende Mädchen“ über den NSU-Prozess (Münchner Kammerspiele) bis zum Stück „Erdbeerwaisen“, in dem es um die daheimgebliebenen Kinder jener Rumänen geht, die in Deutschland den Lebensunterhalt der Familie verdienen (Staatstheater Braunschweig). dpa/feh