Ludwigshafen: Feuerwehreinsatz im Werksteil Süd der BASF beendet

Die BASF-Werkfeuerwehr hat am Abend einen weiteren Zwischenfall im Werk Ludwigshafen abgewendet. Ein Behälter im Werksteil Süd drohte zu bersten. Wie BASF mitteilte, war wegen der fehlenden Beimischung eines Produkts ein Temperatur- und Druckanstieg möglich. Um diesen zu vermeiden, wurde das fehlende Produkt gezielt zugeführt. Kurz nach 20 Uhr meldete das Unternehmen, dass der Einsatz beendet sei. Zu einer Behälterreaktion sei es nicht gekommen.

Am Mittag waren BASF-Mitarbeiter in einem Radius von 100 Metern aufgefordert worden, ihre Gebäude nicht zu verlassen sowie Fenster und Türen geschlossen zu halten. Während des Feuerwehreinsatzes sei kein Produkt ausgetreten. In dem Behälter befinden sich Ammoniak und Ethylenoxid. Beides seien wichtige Grundchemikalien, die bei der Herstellung zahlreicher Produkte Verwendung fänden, so BASF. Die Behörden seien über den Zwischenfall informiert worden. (rk)