Ludwigshafen: Freibad-Saison neigt sich dem Ende – verhaltene Bilanz

Schwimmen im Kreis und Einbahnverkehr, Online-Tickets und Schichtbetrieb – diese Freibad-Saison unter Corona-Bedingungen wird vielen Betreibern in Erinnerung bleiben. Vor allem passionierte Schwimmer dürfte die Saison begeistert haben. Denn vielerorts mussten die Besucherzahlen streng limitiert werden, um Abstände einhalten zu können. «Die Schwimmer hatten Platz, es gab einen geordneten Badebetrieb», sagte der Landesvorsitzende des Bundesverbands Deutscher Schwimmmeister, Michael Schreiner, der Deutschen Presse-Agentur. Gerade zum Ende der Sommerferien seien die Bäder gut besucht gewesen, die Besucherzahlen blieben jedoch aufgrund der Corona-Beschränkungen weit hinter denen der Vorjahre zurück. Einige Bäder in der Pfalz würden nun versuchen, die Saison zu verlängern und die Hallenbäder so spät wie möglich erst zu öffnen, berichtete Schreiner, vorausgesetzt das Wetter spiele mit. Normalerweise würde die Saison zwischen Ende August und Mitte September enden. Das Ludwigshafener Freibad habe viel Lob für die Organisation und Wegeführung erhalten, sagte Sandra Hartmann, Pressesprecherin der Stadt. Das Freibad am Willersinnweiher hat in zwei Schichten geöffnet, 500 Personen dürfen dann jeweils baden gehen. Dazu kommt dreimal in der Woche das Frühschwimmen von 7 bis 9 Uhr. «Der Nachmittag war während der heißen Tage mehrmals ausgebucht», erklärte Hartmann. Zwischen Anfang und Mitte September werde das Freibad voraussichtlich schließen, eine Verlängerung der Saison sei momentan nicht geplant. In der Regel flaue der Betrieb schon nach den Ferien ab, auch bei besserem Wetter. Zudem wechsle das Personal in die Hallenbäder, sobald diese geöffnet hätten. (dpa/kwi)