Ludwigshafen: Geplantes Tierkrematorium sorgt für Diskussionen

In Ludwigshafen nehmen die Pläne für ein umstrittenes Tierkrematorium Gestalt an. Im Oktober oder November soll die Einrichtung im Stadtteil Rheingönheim eröffnet werden. Die Investoren – Tierbestatter aus Baden-Württemberg, Hessen, Bayern und dem Saarland – wollen dort künftig fast 5000 tote Tiere im Jahr einäschern. Die Kommune hat grünes Licht gegeben. Es gebe hinsichtlich der Emissionen sehr viele Auflagen, sagte der Leiter des Bereichs Umwelt bei der Stadt, Rainer Ritthaler. Zudem werde die Anlage überprüft. Protest kommt unter anderem von Eltern einer nahegelegenen
Kindertagesstätte sowie von der SPD im Ortsbeirat des Stadtteils Rheingönheim. Sie fordern aus Gründen des Umweltschutzes den Einbau eines Filters. Die Betreiber lehnen das mit Verweis auf die
vergleichsweise kleine Dimension der Anlage und die Kosten ab. (dpa/lrs)