Ludwigshafen: Hans Weingartner erhält „Regiepreis Ludwigshafen“

Der Österreicher Hans Weingartner wird als erster Filmemacher mit dem neu geschaffenen „Regiepreis Ludwigshafen“ ausgezeichnet. Der 47-Jährige erhält den Preis vom Festival des deutschen Films in Ludwigshafen für seine Arbeit bei dem aktuellen Film „303“, wie eine Sprecherin des Festivals mitteilte. Der erstmals verliehene „Regiepreis Ludwigshafen“ solle auf ein Werk hinweisen, das herausrage aus der Menge der Filme eines Jahres, heißt es in einer Mitteilung. Die Verleihung der undotierten Auszeichnung findet während des Festivals am 7. September statt. In der Zeit vom 22. August bis 9. September 2018 findet das Filmfestival auf der Parkinsel in Ludwigshafen statt.
Weingartner studierte den Angaben zufolge an der Kunsthochschule für Medien (KHM) in Köln. Sein Diplomfilm „Das weiße Rauschen“ sorgte 2002 für Aufsehen. Das Porträt eines Schizophrenen – gespielt von Daniel Brühl – gewann damals den Hauptpreis des Filmfestival Max Ophüls Preis. (dpa/sab)