Ludwigshafen: Hornbach kandidiert für Amt des Pfälzer IHK-Präsidenten

Der Chef des Hornbach-Baumarktkonzerns, Albrecht Hornbach, geht ins Rennen um das Amt des pfälzischen IHK-Präsidenten. Der scheidende Präsident der Industrie- und Handelskammer (IHK) für die Pfalz, Willi Kuhn, sagte am Mittwoch in Ludwigshafen, er habe Hornbach als Kandidaten für seine Nachfolge vorgeschlagen und die Zustimmung des IHK-Präsidiums dafür erhalten.
Der 60-jährige Vorstandsvorsitzende der Hornbach Holding AG (Neustadt/Weinstraße) war bislang bereits Vizepräsident der Kammer. Er sei ein erfolgreicher Unternehmer, der die Voraussetzungen für das Präsidentenamt erfülle, sagte Kuhn. Als Beispiele nannte er gute Kontakte in der IHK und im Deutschen Industrie- und Handelskammertag. Hornbach selbst habe sich bereiterklärt, Präsident zu werden.
Die 90-köpfige Vollversammlung wählt am 20. Mai einen Nachfolger für Kuhn (69), der ein Jahr vor dem Ende seiner zweiten Amtszeit aufhört. Kuhn begründete den Schritt auch damit, dass er sich von der Leitung des eigenen Unternehmens zurückziehe. Für die Glaubwürdigkeit eines IHK-Präsidenten sei es aber wichtig, dass er aktiv in einem Unternehmen tätig sei.(dpa/lrs)