Ludwigshafen: „Keimzelle der Abstraktion“: Hack-Museum stellt „Orphismus“ vor

Mit Bildern von Marc Chagall, Paul Klee und anderen Vertretern der Klassischen Moderne thematisiert das Wilhelm-Hack-Museum in Ludwigshafen die Frühzeit der abstrakten Malerei. Von diesem Samstag an werden 62 Werke gezeigt, unter anderem auch von Sonia und Robert Delaunay, August Macke und Franz Marc. Sie stünden für eine Phase, in der sich die Künstler vom realistischen Gegenstand lösten und zur Abstraktion gelangten, sagte Museumsdirektor René Zechlin heute. Gemeinsam sind vielen Bildern farbige Flächen, vielfältige Formen und ein mehr oder weniger starker Verzicht auf gegenständliche Darstellungen. „Orphismus“ lautet der wenig bekannte Name dieser Strömung, die auch als eine „Keimzelle der Abstraktion“ gilt. Das Museum stellt sie nach eigenen Angaben erstmals umfassend vor. Die Schau „Stimme des Lichts – Delaunay, Apollinaire und der Orphismus“ ist bis zum 2. April 2018 zu sehen. (lrs/mj)