Ludwigshafen/Mannheim: Chefwechsel bei der BASF – Bock präsentiert letztmals Zahlen

Mit der Vorlage der Zahlen für das erste Quartal dieses Jahres verabschiedet sich am Vormittag bei der BASF-Hauptversammlung der Vorstandsvorsitzende Kurt Bock. Mit Ablauf des Aktionärstreffens in Mannheim geht der
Chefposten auf den bisherigen Vize-Chef Martin Brudermüller über. Damit übernimmt erstmals seit sieben Jahren wieder ein Chemiker das Ruder bei der BASF. Der 56 Jahre alte Brudermüller, der in seiner 30-jährigen BASF-Zeit zehn Funktionen innehatte, will das Thema Innovationen wieder stärker betonen. Bock soll in zwei Jahren an die
Spitze des Aufsichtsrats rücken. Für das erste Quartal 2018 erwarten von BASF befragte Analysten beim operativen Gewinn im Schnitt 2,45 Milliarden Euro und damit praktisch ebenso viel wie ein Jahr zuvor. Im Schnitt rechnen Experten mit einem Nettogewinn von 1,6 Milliarden Euro. Das wären rund 100 Millionen Euro weniger als ein Jahr zuvor.
Den Umsatz sehen sie mit knapp 16,8 Milliarden Euro fast ein Prozent unter dem Vorjahreswert. (dpa/cal)