Ludwigshafen: Matthias Brandt mit „Preis für Schauspielkunst“ geehrt

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Der vielfach ausgezeichnete Schauspieler Matthias Brandt kann nun auch den Preis für Schauspielkunst sein Eigen nennen. Der 56-Jährige («Polizeiruf 110», «Verratene Freunde», «Vor der Morgenröte») erhielt die nicht dotierte Auszeichnung am Samstagabend beim Festival des deutschen Films in Ludwigshafen. Er sei «zu einem der ganz Großen des deutschen Films herangereift», hatte Festivaldirektor Michael Kötz bei der Bekanntgabe der Ehrung mitgeteilt.

Das Festival bezeichnete den jüngsten Sohn des früheren Bundeskanzlers Willy Brandt als «einen der besten Schauspieler Deutschlands». Ob als mürrischer Kommissar Hanns von Meuffels im «Polizeiruf 110», als Journalist und Autor in «Vor der Morgenröte» oder als misshandelter Mann in dem Ehemelodram «Gegenüber»: Der Preisträger habe inzwischen mit mehr als 60 Filmen begeistert und den Ruf des populären Brandt-Sohnes gegen den eines exzellenten Charakterdarstellers eingetauscht. Auch Brandts Kollegin Martina Gedeck hatte den Preis in diesem Jahr erhalten. Sie war Ende August ausgezeichnet worden.

Am 23. September wird Brandt erneut geehrt: Das Krimi-Festival «Tatort Eifel» verleiht ihm – ebenso wie der Krimireihe «Spuren des Bösen» – den undotierten Roland-Filmpreis für seine schauspielerische Leistung als Kommissar von Meuffels. (lrs/Bild: siebbi 2009, CC BY 3.0)

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