Ludwigshafen: Olivenöl-Test und Müllsammel-U-Boot bei „Jugend forscht“

Für die 51. Auflage des Landeswettbewerbs haben sich 57 Teilnehmer mit 40 Projekten qualifiziert. Eine rein männliche Domäne ist die Veranstaltung schon lange nicht mehr: Über ein Drittel der Teilnehmer sind Mädchen.


Ludwigshafen (dpa/lrs) – Ein Schnelltest für Olivenöl, ein müllsammelndes U-Boot und Fahrzeuge, die ohne Fahrer klarkommen: Mit diesen Projekten treten Nachwuchstüftler ab Mittwoch (6. April) beim rheinland-pfälzischen Landeswettbewerb von «Jugend forscht» in Ludwigshafen an. Für die 51. Auflage des Wettstreits haben sich 57 Jungen und Mädchen mit 40 Projekten qualifiziert, wie das Chemieunternehmen BASF mitteilt. Es richtet den Wettbewerb für den naturwissenschaftlich und technisch interessierten Nachwuchs aus.

Die Beiträge stammen aus den Bereichen Arbeitswelt, Biologie, Chemie und Physik sowie Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik und Technik. Die Teilnehmer im Alter von 13 bis 21 Jahren – darunter 20 Mädchen – präsentieren sie einer 27-köpfigen Jury. Neun Juroren arbeiten bei dem Chemieriesen, der nach eigenen Angaben selbst mehr als 30 ehemalige Preisträger des Wettbewerbs beschäftigt. Die diesjährigen Gewinner werden am Donnerstag bekanntgegeben. Ihnen winken Geldpreise, zudem gibt es Sonderpreise von Partnerorganisationen, etwa Praktika.

Mit elf Projekten ist der Bereich Biologie in diesem Jahr am stärksten vertreten. Es folgen Chemie (sieben), Physik (sechs), Mathematik/Informatik und Technik (beide fünf) sowie Arbeitswelt und Geo- und Raumwissenschaften (je drei). (lrs/Bild: Jugend forscht)