Ludwigshafen: Polizei stellt 12 000 Euro in Rechnung

Eine kostspielige Dienstfahrt war für einen Unternehmer aus Moldawien am Autobahnkreuz Ludwigshafen vorläufig zu Ende. .
Wie die Polizei berichtet, kontrollierten Streifenbeamte seinen Mercedes Sprinter. Sie registrierten acht Passagiere im Wagen, die für ihren Transfer nach Deutschland bezahlt hatten. Die Personenbeförderung war somit ebenso gewerblich wie die Güter, die im Anhänger transportiert wurden. Wie es heisst, konnte der Fahrer weder für die Personen- noch für die Güterbeförderung eine Lizenz vorweisen. Zudem habe er gegen die vorgeschriebenen Lenk- und Ruhezeiten verstoßen.
Insgesamt kommt das teuer zu stehen. Der 37-jährige Fahrer muss laut Polizei eine Sicherheitsleistung in Höhe von 4.000 Euro hinterlegen, der mitfahrende 51-jährige Unternehmer ist sogar mit 8000 Euro dabei. Die Weiterfahrt wurde bis zur Zahlung des Bußgeldes untersagt. (mho)