Ludwigshafen/Schwarzheide: BASF erhält Förderbescheid für Batteriematerialien-Fertigung

Die geplante Batteriematerialienfabrik am BASF-Standort Schwarzheide in Brandenburg kann kommen. Für den Bau der Anlage übergaben die Staatssekretärin beim Bundeswirtschaftsministerium, Elisabeth Winkelmeier-Becker, und Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke am Mittwoch einen Fördermittelbescheid an den Geschäftsführer der BASF in Schwarzheide, Jürgen Fuchs. Für seine Standorte in Schwarzheide und Ludwigshafen erhält das Chemieunternehmen nach Angaben des Bundeswirtschaftsministeriums rund 175 Millionen Euro. Der Förderbescheid unterstützt das europäische BASF-Projekt für Batteriematerialien, zu dem auch eine Anlage zur Produktion von Kathodenmaterialien in Schwarzheide gehört. Hintergrund für die Ansiedlung ist eine Entscheidung der EU-Kommission, wonach die Batteriezellenfertigung in der Europäischen Union künftig mit bis zu 3,2 Milliarden Euro bezuschusst werden kann. Dabei geht es um die sogenannte Batterieallianz, an der sieben Staaten beteiligt sind. Für Deutschland gilt eine Förderobergrenze von 1,25 Milliarden Euro, die als staatliche Beihilfen beigesteuert werden können. (lrs/mj)