Ludwigshafen: Umsatz und Gewinn bei BASF im zweiten Quartal infolge der Corona-Pandemie erheblich schwächer

Das Chemieunternehmen BASF hat seinen Finanzbericht für das erste Halbjahr 2020 veröffentlicht. Demnach sank der Umsatz im zweiten Quartal 2020 um 12 Prozent auf 12,7 Milliarden Euro. Das EBIT vor Sondereinflüssen, die Gewinnziffer bei BASF, sank um 77% im Vergleich zum Vorjahresquartal auf 226 Millionen Euro.

Die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie hätten sich im zweiten Quartal wie erwartet deutlich stärker ausgewirkt als noch im ersten Quartal 2020. Besonders der Nachfrageeinbruch aus der Automobilindustrie habe BASF belastet, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens. Die Nachfrage bei Wasch- und Reinigungsmitteln sowie aus der Lebensmittelindustrie sei stabil geblieben.

BASF-Vorstandsvorsitzender Dr. Martin Brudermüller bezeichnete die Corona-Pandemie „nach wie vor als eine große Herausforderung für uns alle“. Allerdings sei sie auch ein Katalysator für Veränderungen. BASF habe sich schnell auf neue Prozesse eingestellt. Die Bereitschaft zur virtuellen Kommunikation sei hoch, intern und mit Kunden.

Aufgrund der Unsicherheit und Intransparenz der wirtschaftlichen Entwicklung macht BASF weiterhin keine konkreten Aussagen. zu Umsatz- und Ergebnisentwicklung für das Gesamtjahr 2020. Im dritten Quartal sieht das Unternehmen noch wesentliche Verbesserungen für den Gewinn im Vergleich zum zweiten Quartal. (rk)


Hinweis: Den ausführlichen Halbjahresfinanzbericht der BASF finden Sie hier.