Ludwigshafen: Weitere Coronavirus-Vorsorgemaßnahmen beschlossen – Andere Städte der Region reagieren

  1. Aufgrund der Verbreitung des Coronavirus Sars-CoV-2 hat die Stadt Ludwigshafen weitere Vorsorgemaßnahmen beschlossen. So bleibe von diesem Donnerstag an ein Teil der Einrichtungen wie etwa das Wilhelm-Hack-Museum und das Theater im Pfalzbau vorerst geschlossen, wie die Kommune mitteilt. Zudem werde es Einschränkungen bei städtischen Dienstleistungen geben – zum Beispiel fänden keine Trauerfeiern mehr statt. „Wir haben uns sehr genau überlegt, welche Schritte wir nun gehen wollen und Maßnahmen gegeneinander abgewogen“, sagte Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck (SPD). Es handele sich um angemessene Schritte. Seit gestern Abend gibt es einen Verdachtsfall in der Kindertagesstätte Karl-Krämer-Straße. Die Kita ist derzeit geschlossen. Die Verwaltung erwartet das Testergebnis. Mannheim, Heidelberg, der Rhein-Neckar-Kreis und der Neckar-Odenwald-Kreis reagieren mit Unverständnis auf die Ludwigshafener Maßnahmen. Derzeit bestehe keine Veranlassung von den bundeseinheitlichen Regelungen und Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts abzuweichen. Diese seien fachlich begründet und der jetzigen Situation angemessen. Von besonderer Bedeutung sei ein abgestimmtes und einheitliches Vorgehen der verantwortlichen Entscheidungsträger. Die Behörden und Einrichtungen der Städte Mannheim, Heidelberg, des Rhein-Neckar-Kreis sowie des Neckar-Odenwald-Kreises bleiben daher grundsätzlich geöffnet, heißt es in der gemeinsamen Presseerklärung. (lrs/mj)