Ludwigshafen/Worms: Sonderimpfaktion gegen Corona – «Die Menschen waren froh»

Die Stadt Ludwigshafen hat am Sonntag ein positives Fazit einer dreitägigen Sonderimpfaktion gegen das Coronavirus gezogen. «Es gab keine Vorkommnisse, alles ist sehr geordnet abgelaufen», sagte Sozialdezernentin Beate Steeg in einer Bilanz. «Die Menschen waren froh, dass es das Angebot gab.» Für das Projekt im Viertel Nord/Hemshof der zweitgrößten Stadt in Rheinland-Pfalz hatte das Land ergänzend 2500 Dosen des Impfstoffs von Johnson & Johnson zur Verfügung gestellt, der nur einmal gespritzt wird.

Bis Sonntagmittag seien insgesamt etwa 1700 Dosen verbraucht worden, sagte Steeg. Die Aktion laufe aber noch. «Die 2500 werden nicht ganz erreicht.» Verbleibende Dosen könnten eingelagert werden.

Vor Ort war ein provisorisches Impfzentrum eingerichtet und unter anderem durch das Deutsche Rote Kreuz und Ehrenamtliche betreut worden. Voraussetzung für die Impfung war eine Benachrichtigung der Stadtverwaltung. Steeg hatte vor Beginn am Donnerstag gesagt, dass für die Sonderimpfaktion gezielt Menschen angesprochen worden seien, die sich unter anderem in beengten Wohnsituationen befänden.

Auch die Stadt Worms hatte zu einer Sonderimpfaktion am Sonntag aufgerufen. Die Kommune habe 2500 zusätzliche Dosen des Impfstoffs von Johnson & Johnson erhalten, hieß es. Auch in Worms wurden demnach Bürgerinnen und Bürger eingeladen, die aufgrund ihrer beengten Wohnsituation ein erhöhtes Infektionsrisiko haben. (dpa/lrs/asc)