Luwigshafen: Jubiläum beim „Hack-Museumsgarten“

Eigentlich sollte es den Ludwigshafener „Museumsgarten“ nur ein Jahr lang geben, doch jetzt startet er in die fünfte Saison. Ehrenamtliche haben daraus eine Oase gemacht, die längst mehr als ein Garten ist. Ein Garten, in dem Pflanzen aus Koffern wachsen, in dem ein riesiger Blumentopf steht und in dem Menschen aus verschiedenen Ländern Schönes, Gesundes und Schmackhaftes anbauen: Das gibt es mitten in der Chemiestadt Ludwigshafen – direkt neben dem Wilhelm-Hack-Museum. „Hack-Museumsgarten“ heißt die 1000 Quadratmeter große Fläche, auf der sich Kasten-Beete unterschiedlichster Form und Größe aneinanderreihen – angelegt von Menschen, die hier ihre
Freizeit verbringen und ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Zum Beispiel bei der Auswahl der Pflanzen und ihrer Behältnisse, die oft bunt und ungewöhnlich sind. Was einst vom Museum ins Leben gerufen wurde, um die Einwohner näher an die Kunst heranzuführen, ist zu einem Projekt mit vielen Funktionen geworden. An die 200 Menschen pflegen die Oase auf dem einst kahlen Platz zwischen Museum, Staatsphilharmonie und
Arbeitsagentur. Nach Angaben von Museumsdirektor René Zechlin hat kein anderes deutsches Museum ein solches Projekt. Es startet nun in die fünfte Saison. dpa/feh