MA/HD/LU: Silvester polizeilich „normal“

Einen alles in allem „normalen“ Jahreswechsel bilanziert das Polizeipräsidium Mannheim. „Von silvestertypischen Ereignissen abgesehen, kam es zu keinen Besonderheiten“, heißt es am Neujahrstag. In Mannheim feierten die Menschen insbesondere im Bereich des Alten Messplatzes, des Wasserturms, des Marktplatzes und des Paradeplatzes. In Heidelberg konzentrierte sich das Geschehen auf den Bismarckplatz, die alte Neckarbrücke, den Kornmarkt und den Karlsplatz. Im Vergleich zum Vorjahr gab es etwas weniger Einsätze. Einen Schwerpunkt bildeten Balkon-, Mülleimer-, Altkleidercontainer- und Briefkastenbrände. Darüber hinaus wurden die Ordnungshüter zu zahlreichen Körperverletzungsdelikten gerufen. Außerdem mussten sie mehrere Dutzend Male wegen Randalierern einschreiten und Streit schlichten. Auch eine Reihe Betrunkener sowie hilfloser und/oder verletzter Personen bedurften der Hilfe. Eine Vielzahl von Ruhestörungen hielt die Polizei zudem auf Trab. Alles in allem ging die polizeiliche Taktik jedoch auf und das im Vorfeld erstellte Konzept „griff“.

Auch in Ludwigshafen läutete ein Großteil der Bevölkerung das neue Jahr „feucht-fröhlich“ein, so die linksrheinsiche Polizeibilanz. Es habe „keine herausragenden Zwischenfälle“ gegeben. Dennoch wurde die Feierlaune durch ein paar Wenige, denen der Alkohol offenbar zu Kopf gestiegen war, getrübt. Die Folge: Körperverletzung, kleinere Brände und Sachbeschädigungen, die ein polizeiliches Eingreifen nötig machten. Gegen Mitternacht zum Beispiel gereiten zwei Personen in der Gartenstadt in eine handfeste Auseinandersetzung, als ein 42-jähriger Beschuldigter seinem betrunkenen Bekannten gewaltsam die Autoschlüssel abnahm, um eine Trunkenheitsfahrt zu verhindern. (wg)