Region: Ansturm auf Ausflugsziele am Wochenende

Viele Menschen nutzten am Wochenende das Winterwetter, um beliebte Ausflugsziele in der Region zu besuchen. Auf dem Königstuhl kontrollierte die Polizei frühzeitig Parkplätze und Anfahrtswege. Gegen 11 Uhr entschieden die Beamten die Zufahrtswege zu sperren, da die ersten Verkehrsbehinderungen des öffentlichen Nahverkehrs durch Wildparker gemeldet wurden. Nur so
konnte es den Angaben nach gewährleistet werden, dass es nicht zu größeren Menschenansammlungen und den damit verbundenen Verstößen gegen die Corona Verordnung kam. Trotz Hinweisen der Polizei in den sozialen Medien, dass die Zufahrten zum Königstuhl bereits gesperrt werden mussten, versuchten viele Besucher auf den Königstuhl zu gelangen indem sie z.b. noch in Gaiberg parkten und den Rest des Weges zu Fuß liefen. Andere parkten verbotenerweise ihre Fahrzeuge in den abzweigenden Waldwegen. Es wurden 66 Verstöße wegen Falschparkens festgestellt. Da der Andrang gegen 15 Uhr spürbar abnahm konnten die Sperrungen der Zufahrtswege wieder aufgehoben werden.

Die Zufahrt zum Kalmitparkplatz wurde am Mittag wegen Überfüllung erwartungsgemäß gesperrt. Das Ordnungsamt Maikammer ist den Angaben nach im Einsatz. Auch die K6 von Edenkoben kommend in Richtung Heldenstein musste aufgrund spiegelglatter Fahrbahn in Verbindung mit starkem Verkehrsaufkommen gesperrt werden. Es wird aufgrund der geschilderten Verkehrssituation angeraten, die genannten Gebiete als heutiges Ausflugsziel nicht in Betracht zu ziehen. Bereits gestern brach, wie gemeldet, der Verkehr rund um die Kalmit vor allem wegen der Falschparker zusammen.

Gestern herrschte auch in Waldbrunn am Katzenbuckel reger Rodelbetrieb. Aufgrund der guten Witterungsbedingungen waren nach Polizeiangaben rund 400 – 500 Menschen – hauptsächlich Familien mit Kindern – dort, um Rodeln und anderen Freizeitaktivitäten nachzugehen. Die zur Überwachung angeforderte Streife konnte feststellen, dass die ausgewiesenen Parkplätze am Katzenbuckel sowie die komplette Katzenbuckelstraße mit Fahrzeugen zugeparkt waren. Die Hygienevorschriften gemäß der Corona Verordnung wurden aber weitestgehend eingehalten. Auf eine Sperrung des Rodelhanges wurde daraufhin verzichtet. (asc)