Mainz/Landau: Regierung weicht bei Fusion der Hochschul-Standorte nicht von Konzept ab

In der Diskussion um die Hochschul-Fusion der Standorte Landau und Kaiserslautern weicht die rheinland-pfälzische Landesregierung nicht von ihrem Konzept ab. Die geplante Trennung der Doppel-Uni Koblenz-Landau sei auf einem guten Weg, hieß es gestern im Landtag. Deshalb lehnten die Regierungsfraktionen SPD, FDP und Grüne die von der CDU geforderten Machbarkeitsstudien dazu ab. Sie sollten laut CDU in dem komplizierten und komplexen Prozess der Neuaufstellung der Hochschulen Klarheit schaffen. Ein Konzept sei trotz zahlreicher Steuerungs-, Experten- und Arbeitsgruppen nicht ersichtlich. Dagegen argumentierte die FDP, eine Machbarkeitsstudie würde zum Stillstand des laufenden Prozesses führen. Zudem sei unklar, wer sie erstellen solle. Ziel der Trennung ist laut SPD-Wissenschaftsminister Konrad Wolf, die Hochschulen im deutschen und europäischen Wettbewerb optimal aufzustellen. (mho/dpa)