Mainz: LKA kümmert sich künftig zentral um Geldautomaten-Sprengungen

Die Ermittlungen nach der Sprengung von Geldautomaten liegt in Rheinland-Pfalz künftig zentral beim Landeskriminalamt. Bislang liefen die Untersuchungen beim Polizeipräsidium Mainz zusammen. Das LKA begründet den Schritt damit, dass es sich bei dem Deliktfeld um ein europaweites Phänomen handele. Ein übergreifendes und koordiniertes Vorgehen sei für eine erfolgreiche Bekämpfung der europaweit agierenden Tätergruppierungen unerlässlich, heisst es. Der länderübergreifende Informationsaustausch von Polizeidienststellen und Landeskriminalämter müsse verbessert werden. Den Angaben zufolge gab es im bisherigen Spitzenjahr 2018 insgesamt 26 Automaten-Sprengungen im Land. In diesem Jahr wurden bis Ende August bereits 19 gezählt. (mho/dpa)