Mainz/Worms: Revision gegen Urteil im Prozess um getötete Frau eingelegt

Gegen das Urteil im Prozess um eine erstochene 21-Jährige aus Worms hat der Verteidiger Revision eingelegt. Damit sei die Entscheidung gegen einen 28-Jährigen erst mal nicht rechtskräftig, erklärte das Landgericht Mainz am Morgen.  Nun folgten mehrere formale Schritte, unter anderem müsse die Revision schriftlich begründet werden. Der Tunesier war am Dienstag vergangener Woche wegen Mordes zu zwölf Jahren Haft verurteilt worden. Außerdem müsse er in einer psychiatrischen Klinik untergebracht werden, weil er für die Allgemeinheit gefährlich sei, so der Vorsitzende Richter. Der 28-Jährige soll seine Freundin im März diesen Jahres mit einem Messer im eigenen Schlafzimmer getötet haben. Sollte der Fall in der Revision schließlich vor dem Bundesgerichtshof landen, kann es dem Landgericht zufolge noch einige Monate bis zu einer Entscheidung dauern. (dpa/cal)