Mannheim: 17 neue Sportstipendiaten an der Uni

17 Leistungssportler, die an der Universität Mannheim studieren, sind ab kommenden Montag Teilnehmer im Programm des Mannheimer Sportstipendiums. Damit werden aktuell nach Auskunft der Universität 59 Studierende gefördert. Das Mannheimer Sportstipendium ermöglicht, Studium und Leistungssport zu vereinbaren. Initiiert wurde es 2009 vom  Unternehmer Klaus Greinert, ehemaliger Hockey-Nationalspieler und Olympia-Teilnehmer. Weitere Unterstützer: Die PM International AG und die  Sparkasse Rhein Neckar Nord, die die Kosten für ein komplettes Stipendium für die Dauer von drei Jahren übernimmt. Darüber hinaus engagiert sich auch die Bethmann Bank.

Unter den 17 neuen Stipendiaten sind zwei aktuelle Olympioniken: Alexej Prochorow studiert Betriebswirtschaftslehre im ersten Semester und trat  in Rio im Gewichtheben an. Die Kultur und Wirtschafts-Studentin und Hockeyspielerin Nike Lorenz gewann in Brasilien mit der Mannschaft die Bronzemedaille. Bei der Begrüßungsfeier am 10. Oktober wird sie durch den Rektor der Universität, Prof. Dr. Ernst-Ludwig von Thadden, für diese hervorragende Leistung geehrt – ebenso wie die anderen Sportstipendiatinnen die an den Olympischen Spielen teilgenommen haben: Cécile Pieper (ebenfalls Hockey-Bronze) und Malaika Mihambo, die im Weitsprung mit einer neuen persönlichen Bestleistung von 6,95 Metern einen hervorragenden 4. Platz.

Das Ziel des Mannheimer Sportstipendiums ist es, die Nachteile auszugleichen, die jungen Spitzensportlerinnen und Spitzensportlern aus der Doppelbelastung von Studium und Hochleistungssport entstehen. Neben einer materiellen Förderung umfasst das Stipendium daher auch eine intensive persönliche Betreuung durch eine eigens dafür geschaffene Koordinierungsstelle. Das Mannheimer Sportstipendium richtet sich an Aktive aller Sportarten. Als aktive Spitzensportler gelten alle Personen, die zum Zeitpunkt der Bewerbung einem A-, B- oder D/C-Kader in einer Sportart angehören. (wg)