Mannheim: 22 Hunde nach Verstößen gegen das Tierschutzgesetz beschlagnahmt

Aufgrund von neuen Hinweisen aus der Bevölkerung wurde bekannt, dass auf einem Gartengrundstück im Bösfeld erneut Hunde gehalten werden – obwohl gegen den Verantwortlichen eine behördliche Haltungsuntersagung ausgesprochen wurde. In Zusammenarbeit mit dem Veterinäramt wurde deshalb ein Durchsuchungsbeschluss beantragt. Auf dem Gartengrundstück fanden die Beamten die bereits bekannten sowie neu gebauten Zwinger. In diesen befanden sich 21 Hunde, darunter 15 Jungtiere. Nach bisherigen Ermittlungen handelt es sich dabei um Cane Presa / American Staffordshire Mischlinge, deren Zucht aufgrund der Kampfhundeverordnung verboten ist. Alle Tiere, insbesondere die Jungtiere machten einen kränklichen Eindruck, was laut Polizei auf die desaströsen Haltungsverhältnisse zurückführen ist. Die Ausläufe waren mit Kot und Abfall übersät. Bei der Durchsuchung wurden die Beamten aufgrund von Blutspuren auf eine nahezu leblose Malinoishündin aufmerksam, die zahlreiche Bisswunden am Körper aufwies. Aufgrund des Gesundheitszustandes ist bislang davon auszugehen, dass sie ihren Verletzungen erlegen wird. Alle Hunde wurden beschlagnahmt, tierärztlich begutachtet und umgehend in Tierheime verteilt.(pol/mf)