Mannheim: ABB behält Stromnetzsparte in Eigenregie

ABB wird nicht aufgespalten und behält seine Stromnetzsparte. Das Management des Schweizer Elektrokonzerns lässt damit den Großaktionär Cevian abblitzen, der die Stromnetzsparte als unabhängiges Unternehmen an die Börse bringen will. ABB setzt dagegen auf eine einer Reihe von Kooperationen. Im Geschäft mit Umspannwerken geht der Elektrokonzern eine Allianz mit dem US-Bauspezialisten Fluor ein. Bei der Anbindung von Windanlagen auf See wollen die Schweizer künftig mit Aibel zusammenarbeiten. Auf dem Gebiet Digitalisierung holt sich der Konzern Microsoft an die Seite. ABB verkündete zudem ein milliardenschweres Aktien-Rückkaufprogramm und erhöhte das Sparziel um 30 Prozent auf 1,3 Milliarden US-Dollar.(mf)