Mannheim: Anklage nach Feuer in ICE

Das Feuer in einem ICE Anfang August im Mannheimer Hauptbahnhof findet ein gerichtliches Nachspiel. Wie die Staatsanwaltschaft miteilt, erhob sie Anklage gegen einen 33jährigen Verdächtigen. Er soll in mehreren Zügen Brände verursacht haben, in dem er Handtücher in den Zugtoiletten anzündete. Dem Mann wird zudem vorgeworfen, sich danach als Polizist ausgegeben und bei der Löschung der Brände sowie der Evakuierung der Züge geholfen zu haben. Dabei soll er Reisenden einen Geldbeutel und ein Gepäckstück gestohlen haben. Durch den Rauch bei den Bränden wurden zwölf Menschen leicht verletzt. Der Schaden belief sich auf mindestens 6000 Euro. (mho)