Mannheim: Anklage wegen Scheinrechnungen

Die Staatsanwaltschaft Mannheim hat gegen einen 37-jährigen Anklage erhoben, weil er dem Regierungspräsidium Karlsruhe Scheinrechnungen gestellt haben soll. Konkret soll der Mann zwischen November 2015 und April 2016 die Nutzung von Sanitärcontainern und Bauzäunen in den Erstaufnahmeeinrichtungen in Mannheim und Heidelberg in Rechnung gestellt haben, obwohl er solche gar nicht vermietet hatte. Da, wie es weiter in der Anklageschrift heißt, in diesem Zeitraum schnelle und unbürokratische Hilfeleistung für die vielen Flüchtlinge erforderlich war, wurden die Rechnungen seitens des Regierungspräsidiums Karlsruhe irrtümlich bezahlt. Der Behörde entstand dadurch ein Schaden von rund 241.000 Euro. Zudem soll sich der Mann zu Unrecht Sanitärcontainer angeeignet haben. Hier enstand offenbar weiterer Schaden in Höhe von rud 45.000 Euro. Der 37-Jährige bestreitet die Tat. (asc)