Mannheim: Autounfall endet auf Blitzersäule – Fahrer flüchtet mit Wodka-Flasche

Ein mutmaßlich betrunkener Autofahrer ohne Führerschein hat eine Blitzersäule zu Schrott gefahren und ist dann mit einer Flasche Wodka in der Hand abgehauen. Der 37-Jährige stellte sich später bei der Mannheimer Polizei, wie die Beamten mitteilten. Demnach war er am Neujahrsmorgen über eine Verkehrsinsel gefahren, weil er bei zu hohem Tempo die Kontrolle über das Fahrzeug verloren hatte. Das Auto habe die dort aufgestellte Geschwindigkeitsmessanlage aus der Verankerung gerissen und rund 20 Meter mitgeschleift.

«Nach Zeugenaussagen stieg der Fahrer aus dem Fahrzeug aus und versuchte vergeblich, die Säule unter dem Auto herauszuziehen», heißt es im Polizeibericht. «Als er die Sinnlosigkeit seines Vorhabens erkannt hatte, flüchtete er zu Fuß von der Unfallstelle, nicht ohne vorher noch eine Wodka-Flasche aus dem Fahrzeug mitzunehmen.»

Der Mann habe rund 0,9 Promille intus gehabt. Ermittelt werde noch, ob und wie viel Alkohol er erst nach dem Unfall trank. Den Schaden gab die Polizei mit rund 150 000 Euro an. Gegen den 37-Jährigen wird wegen Straßenverkehrsgefährdung, Unfallflucht sowie wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt.