Mannheim: Beifall für Ballett-Premiere

Mit der Uraufführung des Tanzstücks „Tracing Isadora“ hat das Ballett des Mannheimer Nationaltheaters an die Tanzikone und Choreographin Isadora Duncan (1877-1927) erinnert. Dramaturgin Eva Wagner zeigte sich erfreut über den Zulauf am bei der Premiere am Freitagabend. „Es war sehr gut besucht und es gab viel Applaus“, sagte Wagner. Auch zeitlich kritische Umbauphasen hinter der Bühne seien problemlos verlaufen. Dass Isadora Duncan ausgerechnet in Mannheim gedacht wurde, ist kein Zufall: Die Stadt war eine der Stationen der Tänzerin – 1907 trat sie dort zum Stadtjubiläum auf. Choreographin Dominique Dumais will mit ihrem Ensemble nun zeigen, welche Vorbildfunktion Duncan auch für den zeitgenössischen Tanz der Gegenwart hat. Die Tänzerin war eine Gegnerin des klassischen Balletts. Duncan starb 1927 bei einem tragischen Unfall in Nizza: Ihr Schal verfing sich in den Speichen eines Autos und erdrosselte sie. „Tracing Isadora“ ist in Mannheim noch bis Juli zu sehen. RNF berichtet in der aktuellen Ausgabe der Reihe „Bühnenlichter“ über die Tanzproduktion. (rnf)