Mannheim: Beifall für geänderte Tram 2020-Pläne

Der regionale Nahverkehr der Zukunft, die Tram 2020, kann gebaut werden. Das ist das Ergebnis einer zweistündigen Zusammenkunft am Dienstagabend im Mannheimer Stadthaus N1, wo Vertreter der Städte Mannheim, Ludwigshafen und Heidelberg, der RNV und Konstrukteur Skoda sich den Fragen und der Kritik von etwa 100 Bürgerinnen und Bürger stellten. Speziell Rollstuhlfahrer und Gehbehinderte hatten nach der Präsentation des Mockup, eines 1:-1-Modells des kommenden Nahverkehrszuges, mehrere Punkte moniert. Diese Kritik ging in das zweimonatige Dialogverfahren ein. Das Ergebnis: „75% der Anregungen gingen in den Änderungsprozeß ein“, so Martin In der Beek, Technischer Vorstand der RNV. Der heftigste Kritikpunkt: Die mangelnde Barrierefreiheit. „Beim Mittelwagen werden die zwei bisherigen Stufen durch Rampen an den Türen und im Gelenkbereich ersetzt. Dort wird im Rahmen des verfügbaren Raumes ein durchgehend stufenfreier, weitgehend ebenerdiger Mittelgang geschaffen“, so der Technik-Chef. Auch die Rollstuhlfahrer müssen nicht nicht umständlich rangieren: „Durch eine neue Anordnung der Türen können der Innenraum der Endwagen neu gestaltet und die Flächen neu aufgeteilt werden“, so In der Beek im RNF-Interview. Diese und weitere Änderungen sorgten für zufriedene Gesichter. „Ich bin sehr zufrieden“, reagierten mehrere Befragte unisono, einigte fügten allerdings hinzu: „Abwarten auf die Umsetzung.“. Eine Zusammenfassung sehen Sie morgen in RNF Life. (wg)