Mannheim: Bilfinger schreibt weiter rote Zahlen

Die Corona-Pandemie und der Ölpreisverfall haben dem Industriedienstleister Bilfinger auch im dritten Quartal zu schaffen
gemacht. Der Verlust betrug von Juli bis September 19 Millionen Euro, wie der SDax-Konzern am Morgen mitteilt. Im
Vorjahreszeitraum hatte hier ein Plus von 6 Millionen gestanden. Der Umsatz brach im Jahresvergleich um rund ein Fünftel auf 870 Millionen Euro ein. Auch operativ lief es für die Mannheimer schlechter als im Vorjahr. Das bereinigte operative Ergebnis ging um rund ein Drittel auf 23 Millionen Euro zurück. Allerdings fiel das Ergebnis damit deutlich besser aus als noch im Vorquartal. Im zweiten Jahresviertel hatte Bilfinger hier noch einen Fehlbetrag von 35 Millionen Euro ausgewiesen, auch im ersten Quartal stand ein Verlust. (dpa/cj)