Mannheim/Brühl: Reh auf Abwegen hält Polizei in Atem

Ein verirrtes Reh beschäftigte gestern Morgen die Polizei in Mannheim und Brühl. Um neun Uhr morgens gingen gleich mehrere Notrufe von Anwohnern des Mannheimer Stadtteils Rheinau ein, da sich ein kleines Reh in den dortigen Gärten verlaufen hatte. Durch die Beamten konnte das Reh „umzingelt“ werden, bis der zuständige Jagdpächter vor Ort kam. Trotz  der Beruhigungsversuche gelang es dem Tier zu flüchten. Schon  wenige Minuten später meldeten sich erneut Anwohner über den Notruf – diesmal aus Brühl. Bei einer laut Polizei zweieinhalbstündigen, intensiven Fahndung durch Uniformierte, konnte des Reh hinter zwei Mülltonnen auf einem Abstellplatz erneut festgesetzt werden. Ein Mitarbeiter der Tierrettung Mannheim betäubte das Tier mithilfe eines präparierten Pfeils aus einem Blasrohr. Nachdem das Reh eingeschlafen war, wurde es in einem Waldgebiet am Rhein ausgesetzt. Das Tier blieb unverletzt.(mj/pol)