Mannheim: Bußgelder unterschlagen – Bewährungsstrafe für Polizisten

Weil er Bußgelder unterschlagen hat, verurteilte das Amtsgericht Mannheim einen Beamten der Wasserschutzpolizei zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und vier Monaten. Außerdem muss der 50-Jährige 200 Stunden gemeinnützige Arbeit ableisten. Der Polizist soll Bußgelder in die eigene Tasche gesteckt haben. Er war unter anderem für die Überwachung des Schwerverkehrs im Hafengebiet zuständig und leitete den Ermittlungen zufolge
Ordnungswidrigkeitsverfahren ein. Die Bußgelder ließ er sich in bar auszahlen und ehielt das Geld für sich. Der Schaden wird auf 2300 Euro beziffert. Sollte das Urteil rechtskräftig werden, verliert der Polizist nach Angaben des Innenministeriums seinen Job. (mho/dpa)