Mannheim: Curt-Engelhorn-Stiftung bezieht Stellung zu Vorwürfen

Die Curt-Engelhorn-Stiftung für die Reiss-Engelhorn-Museen bezieht Stellung zu den von der ARD und der Süddeutschen Zeitung erhobenen Vorwürfen gegen Stifter Curt Engelhorn. Wie es heißt, bestehen keinerlei direkte Verbindungen zwischen der sogenannten Angel Foundation und der Stiftung. Deswegen wolle man die Mutmaßungen der Medien nicht weiter kommentieren. Seit 2001 seien der Museumsstiftung zufolge rund 25 Millionen Euro von der Angel Foundation zur Verfügung gestellt worden, dafür sei man außerordentlich dankbar. Im Zuge der Enthüllung der sogenannten Paradise Papers, tauchte laut Medienberichten der Name des 2016 verstorbenen Curt Engelhorns auf einer Liste mit Menschen und Firmen auf, die Steuern über Briefkastenfirmen hinterzogen haben sollen. Schon zuvor hatte es ein Steuerstrafverfahren um Curt Engelhorn und seine Töchter gegeben, dass vor Jahren mit einem Vergleich beendet wurde. Schon die Berichterstattung der vergangenen Jahre hatte die Museumsstiftung nach eigenen Angaben schwer getroffen, da bereits zugesagte Drittmittel nicht gewährt wurden. (mj/REM)