Mannheim: Die Asiatische Tigermücke auf dem Vormarsch – Appell an die Bürger

Die Stadt Mannheim bittet die Bevölkerung um Hilfe bei der Bekämpfung der Asiatischen Tigermücke. Wer ein Exemplar finde, solle es möglichst unzerstört zur Untersuchung im Gesundheitsamt abgeben, teilte die Stadt am Donnerstag mit. Es sei wichtig, die bisher erst wenigen Populationen der Insekten zu kennen. Bekannt sind überwinternde Vorkommen bisher aus Freiburg und Heidelberg. Die Asiatische Tigermücke wird immer wieder nach Deutschland eingeschleppt. Sie kann auch für den Menschen gefährliche Viren übertragen und wird daher bekämpft. In Mannheim seien bisher allerdings noch keine heimischen Populationen des aggressiven Insekts nachgewiesen worden. Die Mückenjäger der Kabs (Kommunale Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage) entlang des Rheins beschäftigen sich schon länger mit der Asiatischen Tigermücke. Eine wichtige Maßnahme sei, ihre Brutmöglichkeiten einzuschränken. Dazu gehöre die Reinigung und Abdeckung etwa von Regentonnen. Auch werden Fallen aufgestellt. Die Stechmückenplage in den Rheinauen, die in diesem Jahr besonders stark ist, bekämpft die Kabs mit einem biologischen Mittel, das die Larven der Insekten absterben lässt. (dpa/lsw)