Mannheim: Dr. Jan Gehl erhält den „Bertha-und-Carl-Benz-Preis“ am Wochenende

Der dänische Stadtplaner Prof. Dr. Jan Gehl erhält am Sonntag um 11 Uhr den dritten „Bertha-und-Carl-Benz-Preis“ der Stadt Mannheim. Die Verleihung findet im Florian-Waldeck-Saal der Reiss-Engelhorn-Museen statt. Alle Bürger sind zum Festakt eingeladen. Wer teilnehmen möchte, sollte sich bis zum 5. März unter folgendem Link bei der Stadt Mannheim anmelden:

https://veranstaltungen.mannheim.de/bertha-und-carl-benz-preis

Prof. Dr. Jan Gehl arbeitet seit mehr als 40 Jahren daran, städtische Zentren zu menschenfreundlichen, lebhaften, sicheren, umweltgerechten und gesunden Orten umzugestalten. Er ist in Skandinavien, Australien und den USA ein populärer Experte für Stadtplanungs- und Mobilitätsfragen. Bekanntestes Beispiel seiner Arbeit ist seine Heimatstadt Kopenhagen mit der längsten Fußgängerzone Europas und rund 1.000 Kilometern an Radwegen im Großraum. Der Anteil an Radfahrern liegt dort bei 37 Prozent, 38 Prozent sind Fußgänger und nutzen öffentliche Verkehrsmittel.

Das Preisgericht begründete seine Entscheidung damit, dass das Gesamtwirken von Prof. Dr. Gehl eine bedeutende Verbesserung der Mobilität darstellt und er sich insbesondere um eine umweltgerechtere, sozialere oder einfachere Mobilität verdient gemacht hat. Damit erfülle er die Kriterien der Satzung für den Bertha-und-Carl-Benz Preis in vollem Umfang.

Die Stadt Mannheim stiftete 2011 den Bertha-und-Carl-Benz-Preis anlässlich des 125-jährigen Automobiljubiläums. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert und wird alle zwei Jahre verliehen. Als Preisträger kommen Personen, Gruppen und Organisationen in Betracht, die sich um eine bedeutende Verbesserung der „Mobilität“ – insbesondere um eine umweltgerechtere, sozialere oder einfachere Mobilität – verdient gemacht haben. (Mannheim/mj)