Mannheim: Elke Zimmer ruft in Sachen Nationaltheater zu mehr Sachlichkeit auf

Die Mannheimer Landtagsabgeordnete Elke Zimmer ruft in der Debatte um die Generalsanierung des Mannheimer Nationaltheaters zu Sachlichkeit auf und setzt sich für eine zeitnahe Lösung ein. Wie die Grünen-Politikerin mitteilt, werde voraussichtlich ein Nachtragshaushalt erforderlich. Als Mannheimer Landtagsabgeordnete setze sie sich dafür ein, dass in diesem Nachtragshaushalt die Unterstützung für das Mannheimer Nationaltheater beschlossen wird. So könne die Stadtzeitnah Planungssicherheit für den weiteren Ablauf der Generalsanierung erhalten. Sie bedaure, dass die öffentliche Debatte um die Sanierung zum Teil überhitzt geführt wird. Dies sei in der Sache nicht angemessen und keine gute Ausgangslage für gelingende Verhandlungen. Die Stadt Mannheim will die von CDU-Fraktionschef Wolfgang Reinhart genannte Zeitschiene für die Entscheidung über Landesmittel für die Sanierung des Nationaltheaters nicht bewerten. „Wir führen Gespräche mit den Beteiligten und kommentieren nichts vorher“, sagte ein Sprecher von Oberbürgermeister Peter Kurz am Mittwoch. Bei den Verhandlungen mit dem Bund seien die Gespräche unter Ausschluss der Öffentlichkeit gut gelaufen. „Diesen Stil wollen wir beibehalten.“ Reinhart sieht die Entscheidung des Landtags über eine Beteiligung des Landes an der Sanierung nicht vor Mitte 2019. Ich hoffe weiterhin auf zielorientierte Gespräche zwischen Stadt und Land und werde selbstverständlich mein Möglichstes dazu beitragen. Das 60 Jahre alte und denkmalgeschützte Nationaltheater ist dringend sanierungsbedürftig. Die Gesamtkosten werden auf rund 240 Millionen Euro geschätzt. Während Stadt und Bund jeweils 80 Millionen zusteuern, stellt das Land bislang nur rund 40 Millionen Euro Unterstützung in Aussicht. (mj)