Mannheim: Erste Corona-Todesfälle in der Stadt – Opfer litten unter Vorerkrankungen – Zahl der Infizierten steigt auf 251, 71 Personen sind genesen

Erstmals sind in Mannheim zwei Menschen an den Folgen einer Infektion mit dem Corona-Virus gestorben. Wie die Stadt mitteilt, starben am gestrigen Dienstag und heute jeweils ein über 80-jähriger Mann in einem Krankenhaus. Beide hätten seit Jahren unter schwerwiegenden chronischen Erkrankungen gelitten, heißt es in der Mitteilung der Stadt.

Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz bedauerte den Tod der beiden Männer: „Leider mussten wir damit rechnen, dass auch unsere Stadt irgendwann solche traurigen Nachrichten erreichen. Unsere Anteilnahme gilt den Familien der Verstorbenen. Uns allen wird in diesem Moment sehr deutlich bewusst, wie ernst die Situation ist und dass wir noch nicht über eine Entwarnung sprechen können. Und diese ersten beiden Todesfälle zeigen auch, wie wichtig die Reduzierung von sozialen Kontakten ist, um die vorerkrankten und die älteren Menschen zu schützen.“

Aktuell sind in Mannheim 251 Menschen bekannt, die mit dem Coronavirus infiziert sind. Die Zahl stieg seit gestern um 15. 71 Menschen gelten nach einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus als genesen.