Mannheim: Gedenkfeier für Robert Häusser

Der Anfang August im Alter von 88 Jahren gestorbene Fotograf Robert Häusser wird heute in Mannheim mit einer Gedenkfeier geehrt. In den Reiss-Engelhorn-Museen würdigte unter anderen der Mannheimer Oberbürgermeister Peter Kurz (SPD) das Werk Häussers. Er bezeichnete den Künstler als „Jahrhundert-Zeugen“, der seit 1952 in Mannheim lebte und aus der Stadt heraus „sein atemberaubendes Werk“ entfalten konnte. Der in Stuttgart geborene Fotograf galt schon zu Lebzeiten als führender Vertreter der klassischen Moderne. Er gehörte zu den international anerkannten deutschen Fotografen der Nachkriegszeit. 1995 hatte er den hoch dotierten Hasselblad Award erhalten, einen der wichtigsten Foto-Preise der Welt. In den Reiss-Engelhorn-Museen werden der fotografische Nachlass und das komplette Archiv des Künstlers seit 2002 verwaltet. RNF berichtet am Abend ausführlich über die Gedenkfeier und das Wirken Häussers. (rnf)