Mannheim: Generalsanierung des Nationaltheaters wird erheblich teurer – Jetzt 247 Millionen Euro veranschlagt

Die Sanierung des Mannheimer Nationaltheaters wird erheblich teurer als ursprünglich geplant. Die Kosten für das Vier-Sparten-Haus am Goetheplatz werden wegen gestiegener Baupreise, einer Umplanung des Orchesterprobesaals und vor allem detaillierterer Planung um 47 Millionen auf 247 Millionen wachsen. Das teilte die Stadt am Mittwoch mit. Im Jahr 2018 hatte der Gemeinderat einen Kostenrahmen von 200 Millionen Euro beschlossen, um sich die Fördermittel von Bund und Land in Höhe von 120 Millionen Euro zu sichern. Zudem hatte das Gremium sich zur Finanzierung weiterer darüber hinausgehender Kosten bereiterklärt. Zu diesem Zeitpunkt war die Entwurfsplanung noch nicht abgeschlossen. Das denkmalgeschützte Nationaltheater ist das größte kommunal geführte Vierspartenhaus in Europa. Wegen Brandschutzmängeln läuft die Betriebserlaubnis Ende 2022 aus. (mho/dpa)