Mannheim: Große Coronavirus-Studie mit 18.000 Kindern und Jugendlichen

Die Kinderklinik der Universitätsmedizin Mannheim initiiert eine große Coronavirus-Studie mit Kindern und Jugendlichen. Ziel ist es zu erfahren, wie hoch der Anteil an Infizierten in dieser Altersgruppe tatsächlich ist und wie er sich im Laufe eines Jahres entwickelt. Die Infektion mit SARS-CoV-2 verläuft bei Kindern und Jugendlichen vergleichsweise harmlos. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass eine hohe Zahl an Infektionen in diesem Alter unentdeckt bleiben. Für die von Mannheim aus geleitete Studie wurden 14 Kinderkliniken in ganz Deutschland ausgewählt, die pro Monat 1.500 Proben sammeln sollen. In der Berliner Charité werden die Proben am Institut des Virologen Professor Dr. Christian Drosten getestet und an der Münchener Universität ausgewertet. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert die Studie mit 500.000 Euro. (asc)