Mannheim/Heidelberg/Ludwigshafen: Warnstreiks bremsen Nahverkehr aus – Keine Zwischenfälle

Ohne gravierende Störungen verlief der Warnstreik bei der Rhein-Neckar-Verkehrsgesellschaft. Die Gewerkschaft verdi rief die 2200 Beschäftigten zur Arbeitsniederlegung auf, um vor der nächsten Verhandlungsrunde für einen neuen Haustarif Druck auf den Arbeitgeber auszuüben. Busse und Bahnen blieben komplett in den Depots. Sie sollen ab 5 Uhr morgen früh wieder regulär verkehren. Nach Angaben einer rnv-Sprecherin kam es zu keinerlei Zwischenfällen an den Haltestellen. Die Fahrgäste hätten sich darauf eingestellt. Es war bereits der dritte Warnstreik bei der rnv in den letzten Wochen. Am 6. November wird erneut verhandelt. Verdi fordert unter anderem Entlastungstage, bessere Überstundenregelungen sowie eine Anhebung des Urlaubsgeldes. (mho/dpa)