Mannheim/Heidelberg/Rhein-Neckar-Kreis: Polizei setzt auch an Karsamstag und Ostersonntag „Corona-Streifen“ fort – 1.912 Personen kontrolliert – 142 Ordnungswidrigkeiten festgestellt

Beamte des Polizeipräsidiums Mannheim haben wie angekündigt auch an Karsamstag und in der Nacht zum Ostersonntag ihre flächendeckenden Kontrollen fortgeführt, um die Einhaltung der so genannten „Corona-Verordnung“ des Landes Baden-Württemberg zu gewährleisten.

Die Behörde war eigenen Angaben zufolge mit 90 zusätzlichen Streifen im Einsatz. Auch ein Polizeihubschrauber und Polizeipferde sowie Boote der Wasserschutzpolizeistationen Heidelberg und Mannheim waren mit Schwerpunkten in Heidelberg und Mannheim involviert.

Im Vergleich zum Karfreitag seien wesentlich mehr Menschen unterwegs gewesen, heißt es in einer Mitteilung der Polizei: „Zum einen, um noch die restlichen Ostereinkäufe zu erledigen und zum anderen, um auch noch das herrliche Wetter draußen zu genießen.“

Insgesamt seien 209 Fahrzeuge (in Mannheim 71, in Heidelberg 81 sowie im Rhein-Neckar-Kreis 57) und 1.912 Personen (in Mannheim 847, in Heidelberg 602 sowie im Rhein-Neckar-Kreis 463) kontrolliert worden. 142 Mal registrierten die Beamten Verstöße (Mannheim 48,  Heidelberg 50, Rhein-Neckar-Kreis 44), allesamt Ordnungswidrigkeiten. Vor allem ging es dabei um die Mindestabstandsregel und das Verbot, sich mit mehr als zwei Personen in der Öffentlichkeit aufzuhalten. Es seien „aufklärende Gespräche“ geführt worden.

Am Ostersonntagvormittag habe die Polizei mehrere Hinweise über geöffnete Bäckereien und Konditoreien bekommen. Überprüfungen in Mannheim, Heidelberg und im Rhein-Neckar-Kreis ergaben, dass viele Betreiber in Unkenntnis der neuen Regelungen in der Corona-Verordnung, die über das übliche Ladenöffnungsgesetz hinausgehen, ihre Geschäfte geöffnet hatten. (pol/rk)