Mannheim: Investoren wollen im BFV bauen

20 Unternehmen, die in der früheren Mannheimer US-Wohnsiedlung investieren möchten, haben Ministerpräsident Winfried Kretschmann in einem Brief aufgefordert, Benjamin-Franklin-Village wieder zur Bebauung freizugeben. Die Unternehmen repräsentieren eine geplante Investitionssumme von fast 9oo Millionen Euro. Sie stehen bereits in konkreten Verhandlungen mit der Stadt. Durch die vom Bund verfügte Teilnutzung des Areals als Flüchtlingsunterkunft seien die Investitionspläne akut gefährdet .  Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz hatte sich am Wochenende ebenfalls mit Nachdruck für eine Verlegung der Flüchtlinge in andere geeignete  Mannheimer  Kasernen wie z.B. Spinelli oder Hammonds ausgesprochen. Der bereits intensiv angelaufene Konversionsprozeß in der ehemaligen US-Wohnsiedlung dürfe nicht unterbrochen werden. (bs)