Mannheim: Jetzt vier Tote in Verbindung mit dem Coronavirus – Über 80-jährige Frau gestorben – 147 Menschen gelten als genesen – Keine Elternbeiträge für Kinderbetreuung im April – Ausgangsbeschränkungen für Bewohner von Alten- und Pflegeheimen

In Mannheim sind jetzt vier Menschen an Komplikationen in Verbindung mit dem Coronavirus gestorben. Nach Angaben der Stadtverwaltung von Dienstag sei eine über 80-jährige Frau am Montag in einem Mannheimer Krankenhaus verstorben. Bis zum Nachmittag habe sich die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen in Mannheim um 16 auf 342 erhöht. Bei der weit überwiegenden Zahl der Betroffenen lägen vor allem milde Symptome vor. Sie können in häuslicher Quarantäne verbleiben. 147 Menschen in Mannheim gelten inzwischen als genesen.

Unterdessen teilte die Stadt mit, dass sie die Elternbeiträge für geschlossene Krippen, Kindergärten und Horte für April 2020 übernimmt. Dies gelte auch für alle Betreuungsangebote im Bereich Kindertagespflege, so wie auch für die Angebote der Kindertagespflege in anderen geeigneten Räumen. Hier entfallen für den Monat April die kommunalen Kostenbeiträge an die Stadt. Die privatrechtliche Zuzahlung, die die Eltern an die Kindertagespflegeperson zahlen und mit dieser individuell vereinbaren, ist hiervon nicht tangiert.

Die Stadt weist zudem auf die neuen, vom Land Baden-Württemberg beschlossenen Ausgangsbeschränkungen für die Bewohner von Alten- und Pflegeheimen hin. Demnach sollen die Bewohner ihre Einrichtung nur noch aus triftigen Gründen, wie zum Beispiel Arztbesuchen, verlassen dürfen. Auch Spaziergänge sollen nach Möglichkeit nur noch auf dem Gelände der Einrichtungen stattfinden beziehungsweise dann nur noch unter strengen Auflagen im öffentlichen Raum möglich sein. Ziel ist es, zu verdeutlichen, wie wichtig eine strikte Kontaktpersonenreduzierung gerade für Heimbewohnerinnen und Heimbewohner ist, heißt es in einer Mitteilung des Landes Baden-Württemberg.