Mannheim: Klinikum investiert Millionen in Stammzell-Transplantation

Das Universitätsklinikum Mannheim investiert über 7 Millionen Euro in eine neue Stammzellen-Transplantationseinheit. Bis Sommer 2017 sollen in dem Erweiterungsbau acht Einzelzimmer und eine Transplantations-Ambulanz entstehen. Die UMM will damit die Kapazität für die Behandlung von Blutkrebs-Erkrankungen verdoppeln. Für die neuen Stationen sind besondere Hygienemaßnahmen erforderlich, so kann beispielsweise der gesamte Bereich nur über eine Luftschleuse erreicht werden.  Mannheims Gesundheits-Bürgermeisterin Ulrike Freundlieb bezeichnete das Bauvorhaben als Hygiene-Leuchtturmprojekt. Künftig können dort pro Jahr statt der bisher 30 bis zu 60 Transplantationen durchgeführt werden.