Mannheim: Kunsthalle sucht nach Raubkunst

Bei der Suche nach NS-Raubkunst hat die Kunsthalle Mannheim mehrere Verdachtsfälle im eigenen Bestand aufgespürt. Bei 18 Bildern und Skulpturen gebe es Hinweise, dass es sich bei ihnen um NS-Raubkunst handeln könnte. Das teilte die Kunsthalle mit. Sie durchforstet den eigenen Bestand bereits seit vier Jahren. Fragwürdig sei die Herkunft von Werken namhafter Künstler wie Edgar Degas und Max Slevogt. Die Arbeiten würden nun dem Deutschen Zentrum für Kulturgutverluste gemeldet. Damit sollen während des Nationalsozialismus unrechtmäßig entzogene Kunstwerke ihren früheren Besitzern oder deren Erben zurückgegeben werden. (mho)